lifestyle blog post: meine Brille von andy wolf / my glasses from andy wolf. blogger accessories

Ab und zu seht ihr es auf Snapchat oder Instagram Stories: Ich bin eine Brillenschlange.

Natürlich war ich vor 4 Jahren, als mir bekanntgegeben wurde, dass meine Augen langsam versagen, ziemlich missmutig darüber, aber diese Laune ist schnell in Vorfreude übergeschlagen. Denn ich fand Brillen schon immer super cool. Keine Fensterbrillen mehr. Ab dann konnte ich endlich sagen: „Ich brauche die wirklich!“

Mein erstes Brillenmodell war eine Marciano by Guess, ein recht dünnes Modell mit Metallgestell. Aber wie das eben so ist, war ich relativ schnell gelangweilt davon und etwas Neues musste her… Ich hatte eine Vorstellung von meiner Wunschfassung (groß, auffällig aber trotzdem zeitlos), aber genau so ein Modell zu finden, das diesem Bild entsprach und mir stand, war wahnsinnig schwer. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr ein Kleidungsstück oder Accessoire aufsetzt und fühlt, dass es genau das Stück ist, wonach ihr lange gesucht habt – das einfach perfekt zu euch passt? Nach diesem Gefühl habe ich gesucht 🙂

Und nachdem ich so oft von euch gefragt werde, welche Brille ich besitze, schreibe ich diesen Post für euch. Mein Brillengestell ist von Andy Wolf und das Modell ist Soul Frame 5067 Col. B (Brown). Ich bin nach wie vor glücklich über meine Brillenwahl, denn ich liebe sie wie am ersten Tag und bekomme im Alltag sogar super viele Komplimente dafür (auch von Freunden, die sie aufsetzen, weil sie wirklich kaum etwas wiegt). Neben der Fassung hat mich auch die Firmengeschichte der Marke überzeugt, da die Brillen in Österreich von Hand hergestellt werden und man deshalb einfach ein schönes Gefühl hat, wenn man das hübsche, hochwertige Ding auf die Nase setzt. 🙂

An das Gestell habe ich mir noch Nasenpads anbringen lassen (das flache asiatische Gesicht lässt grüßen!). Fragt auf jeden Fall bei eurem Optiker nach, ob so etwas möglich ist, wenn ihr mal euer Traum-Brillengestell findet und Nasenpads benötigt. Die Marke solltet ihr in kleineren Brillengeschäften, die auch „originelle“ Marken führen, finden (ich habe meine in einem kleinen Geschäft in Ulm gekauft) oder direkt auf der Website. (Dieser Post ist NICHT gesponsert.)

Sometimes you see it on my snapchat or insta stories. Can you guess? I’m a four-eyes.

Of course I wasn’t pleased at all when I was told 4 years ago that my eyes changed for the worse. But there is something about glasses that I always thought is really cool so that’s why somehow, a part of me got happy about that. No fake glasses anymore haha, just me saying: “I do really need those!”.

My first glasses were by Marciano by Guess, a slim model made of metal. But I got bored of these quickly so I started searching for some new ones. I always had a picture in my mind – thinking of a big, eye-catching but still timeless model – but it was super hard for me to find something like this. You know that feeling when you put something on and you instantly feel like yes, that is exactly what I was searching for! 

As a lot of you ask me about my glasses, I decided to write this post for you. The brand of my glasses is Andy Wolf and the model name is Soul Frame 5067 Col. B (Brown). I bought them almost a year ago by now and I still absolutely love them. They weigh almost nothing which is the best thing and I also get so many compliments on them. Besides that, the fact that all their glasses are being hand made in Austria really convinced me because it just feels so good to put something so high-quality on your nose. 🙂 

I asked for additional nose pads which were put on the glasses (you know what I’m talking about if you got a flat asian face like me, haha). Definitely ask your optician for those if you find your perfect frames but need nose pads with them. You should find Andy Wolf in smaller shops for more individual brands or on the website. (This Post is NOT sponsored.)

 

andy-wolf.com

on marybeniga lifestyle blog: a day in munich - photo diary

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Nur ein ganz normaler Tag in München. Sonne tanken. Spaziergänge an der Isar. Vespa.
Kalte Getränke. Laue Sommerabende. Und die Golden Hour. 🙂
Just a casual day in Munich. Stocking up on some sunshine. Walks right next to the river. Vespa.
Cold drinks. Mild summer nights. 
Golden hour.

I’m wearing:

T-Shirt Levis

Shorts Levis 501

Bag MCM (sold out, see other bags here)

Sunglasses Ray Ban Round Metal

Sneakers Vans

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Hier sind ein paar Schnappschüsse von unserem kleinen, aber feinen Schlafzimmer. Den Raum haben wir, genau wie die Küche, ähnlich modern eingerichtet, jedoch ist fast alles in weiß gehalten und ich habe mit ein paar Accessoires goldene Akzente gesetzt. Ich liebe Schlafzimmer, die minimalistisch gehalten sind, weil das den Raum direkt „rein“ und clean aussehen lässt und ich bilde mir ein, dass ich in solchen Räumen besser schlafen kann. 😀

Auf den Nachttischen liegen eigentlich immer Bücher, die aktuell gelesen werden und mein Schmuck liegt in goldenen Boxen auf einer weißen Kommode, in der alles mögliche an Kleinkram wie Nagellacke, DVDs, Bettwäsche etc. aufbewahrt wird. Auch das Bett von IKEA lässt sich hochklappen und bringt nochmal Stauraum mit sich, was außerordentlich praktisch ist, hihi.

Ein großes Herzstück des Zimmers ist natürlich auch der offene PAX-Kleiderschrank. Ich habe ewig von diesem Teil geträumt! Er ist zwar, wie ich finde, relativ klobig und macht den Raum optisch nochmals kleiner, aber ich liebe es, dass er trotzdem platzsparend ist und sooo praktisch. Gegenüber vom Bett lehnt noch ein weißer, großer Spiegel an der Wand – und das war auch schon alles 🙂

P.S. Mein absoluter „Geheimtipp“ ist definitiv mein Seidenkissen von ShhhSilk! Ich habe schon viel darüber gelesen, dass solche Kissen besonders hautfreundlich und haarschonend (gegen Spliss) sein sollen. Und seitdem ich einen Seidenkissenbezug in einer Goodie Bag hatte, kann ich nicht mehr ohne!! 😀 Der Bezug ist so unendlich weich und es ist so angenehm, das Gesicht darauf zu legen, irgendwie ein ganz anderes Schlaferlebnis – ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber ich liebe es, haha! #notsponsored…  

Some snapshots of our bedroom! We arranged it in a modern way like the rest of our home but with mostly white furniture adding some golden accents. I love minimalistic bedrooms because they look so “clean” and I don’t know why but I always imagine that I can sleep much better in those kind of rooms.
On our bedside tables there are usually some books we like to read and I keep most of my jewelry in these beautiful golden boxes on the white dresser. There is even more space under the bed which I really like. Of course my favorite thing in the room is our open closet! Actually I was dreaming of this PAX closet for a really long time, that’s why I’m so excited about it. It is really huge for the small room though, but at the same time it is so practical and space saving.
By the way, my little secret is my pillow made of silk by ShhhSilk. Definitely the best thing ever. I got it in a goodie bag and since then I can’t sleep without it – it is super gentle to your skin and also protects your hair at night. I love it (and this is not sponsored)!


Bett, Bettwäsche und Kleiderschrank sind von IKEA.
Meine Nachttischleuchte: Westwingnow (sold out), ähnlich hier.
Seine Nachttischleuchte: Ebay.
Beistelltische von Amazon.
Schmuckboxen von Zara Home und H&M Home (sold out), ähnlich hier.
Buddha von Zara Home (sold out), ähnlich hier.

marybeniga german fashion style travel blog, deutsche blogger: persönliches, gedanken

Ich wünschte, ich wäre dumm.

Das habe ich einmal zu meiner Mama gesagt. Es müsste schon ein paar Jahre her sein. Wir saßen an unserem kleinen Küchentisch aus Holz, es war Abend und wir hatten nur eine kleine Leuchte an, die aber warmes, gemütliches Licht gemacht hat. Nach dem Abendessen sind wir länger sitzengeblieben und haben uns unterhalten. Das kam eher selten vor – so ein längerer Austausch zwischen uns, in den Abend hinein. Aber heute war so ein Tag. Es gab irgendetwas, was mich zum Grübeln gebracht hatte.

Als ich den Satz ausgesprochen hatte, konnte ich zusehen, wie sich ihr Ausdruck verändert hat, aber das kannte ich schon. Es ist nicht so, als würde meine Mutter keinen Spaß verstehen – sie verstand bloß DIESE Art von Spaß nicht und es ging natürlich an ihr vorbei, dass ich diesen Satz nicht ganz so ernst meinte – oder vielleicht doch, ein wenig? Von einer Sekunde auf die andere war sie irgendetwas zwischen aufgebracht und belustigt über diesen Satz und rief „Oh mein Gott, aber wie kannst du so was denn bitte sagen, Marilyn? Ist das etwa dein Ernst? Du bist so intelligent und gebildet…“ – „Ich weiß doch, Mama. Ist doch egal. War bloß ein Witz.“

Irgendjemand hatte mir mal das gleiche gesagt oder ich hatte es irgendwo aufgeschnappt, das weiß ich nicht mehr. „Die Dummen sind die Glücklichen, weißt du.“ Die Dummen sind die Gewinner im Leben. Und warum? Weil sie sich einen Dreck um alles andere scheren – So weit reicht ja ihr Horizont gar nicht. In etwa ist es also so: Den Dummen fehlt die Gabe, weiter zu denken als vorgestern oder morgen, denn alles andere als das Jetzt ist nicht relevant. Dementsprechend denkt er auch nicht darüber nach, was in 50 oder 100 Jahren ist, denn nach mir die Sintflut. Der Dumme hat nie Zweifel an seinen Handlungen oder denkt über seine Charaktereigenschaften nach, denn ihm fehlt das Feingefühl, die Selbstreflektion und die soziale Kompetenz. Der Dumme ist meist glücklich, denn er liest keine Zeitung und keine Nachrichten außer die Bild, weil der Wortschatz der Bild viel besser seinen eigenen wiederspiegelt und wenn die Türkei ein Gesprächsthema ist, merkt er ja nicht, dass ihn das in irgendeiner Art oder Weise betreffen oder sein Leben beeinflussen würde. Er wird erst nachdenklich, wenn er denkt, dass es ihn persönlich einschränkt oder ihm Unrecht getan wird – und dann wird er laut. Sehr laut sogar. Der Dumme interessiert sich nicht dafür, ob er etwas für seine Gesundheit tut, ob er heute auf der Arbeit irgendjemanden gekränkt hat oder ob Lügen ein Unding ist. Nicht nur im Privatleben. Auch an meinem Arbeitsplatz wurde mir das klar gemacht: Am besten stellst du dich dumm, dann kommst du am besten weg. Und ich meine damit keinesfalls schlechte Schulnoten, ein schlechter Abschluss, ein schlechter Job – Dass Intelligenz daran nicht messbar ist, wissen wir alle. Auch Dummheit ist subjektiv.

Dieser Text ist überspitzt, das weiß ich. Aber manchmal flitzt dieser Gedanke in mir. Manchmal hat man ihn, wenn man sich Sorgen macht um die Zukunft, die Familie, die Gesundheit, das Weltgeschehen oder größere Dinge, die wir vielleicht gar nicht beeinflussen können, denn ich fühle mich dann wie ein kleines Puzzlestück mit leiser Stimme, ein Mikroorganismus in dieser Welt. Und harmoniebedürftig zu sein ist nicht leicht, denn jede winzige Störung im Umfeld, die man empfindet, kann zu tage- oder wochenlangem Gedankenzehren führen. Jede Entscheidung abwägen. Versuchen, die Worte mit Bedacht zu wählen. Ein guter Mensch zu sein. Weiter denken, immer weiter. Es gibt Tage, da versinkt man in Gedanken, die sich im Kreis drehen – kennst du das? Und nein, das sind nicht Fragen, die sich bloß Frauen stellen, weil sie ja über alles zu viel nachdenken, in alles etwas hinein interpretieren würden. Nein, hier geht es um mehr – das hier ist viel, viel größer. Das sind Gedanken über unser Leben. Das sind Gedanken über aktuelle Geschehnisse, die uns mitgenommen fühlen lassen. Das sind Gedanken darüber, welche Rolle wir selbst spielen oder spielen können und welchen Platz wir in dieser Welt wohl einnehmen. Das sind auch Gedanken auf kleinster Ebene, in unserem persönlichen Umfeld. Ein Todesfall in der Familie. Eine tobende, hasserfüllte Frau hinter dir im Supermarkt. Deine große Liebe. Eine schlaflose Nacht.

Und dann kommt mir der Gedanke: Wäre es nicht schön, das alles für ein paar Momente ausschalten zu können? Stumpf durchs Leben zu gehen, mit großen Scheuklappen auf – nicht weiter zu denken, als es das „Jetzt“ zulässt. Nicht diesen Weitblick zu haben. Sich nicht zu fragen, „Wie geht es weiter? Was strebe ich an?“. Nichts zu reflektieren. Nur für ein paar Momente.

meine fitness - workout Routine auf marybeniga blog sport: trainingsplan, Kalorien, Übungen, Beispiele, Inspiration, wie viel gewichte, workout outfit

Meine Lieben,

ENDLICH ist der Post online – es geht um meine Fitness Routine 🙂

Eine der meist gestelltesten Fragen, die ich von euch bekomme ist, ob ich zeigen kann, wie eine Sporteinheit bei mir aussieht und wie und was ich dabei trainiere. Ich habe schon mit ein paar von euch über das Thema auf Snapchat & Co. geschrieben und es ist definitiv ein Thema, über das ich mich eeecht gerne austausche!

Sport war nicht immer in meinen Alltag integriert. Ich habe immer extrem gerne getanzt, erst mehrere Jahre Ballett und danach Hip Hop Dance, das war die einzige akzeptable Sportart für mich. Außerhalb dessen habe ich mich in meiner Freizeit ungerne bewegt, durch den Schulsport habe ich mich eher gequält 😉 und für den Kraftsport konnte ich mich erst viel später, während meines Studiums, begeistern. So ziemlich jeder brauchte neben dem Studium einen Ausgleich, aber Ballsportarten, Zumba und Zirkeltraining waren nie etwas für mich, sodass ich durch meinen Freundeskreis erstmals in unserem Fitnessraum gelandet bin und glücklicherweise wurde es von da an Routine, sich nach den Vorlesungen gemeinsam für das Training zu treffen – was einerseits den Vorteil hat, dass der Sport ganz ungezwungen zu einem festen Bestandteil des Tages wird und andererseits Ausreden nicht akzeptiert werden. 😀 Seitdem bin ich im Fitnessstudio angemeldet, das ist ca. 3 Jahre her.
Ich hatte zwar das Glück, dass mein Freund sich umfangreich mit Kraftsport beschäftigt, mir vieles beigebracht hat und ich kompetente Trainer in meinem ersten Fitnessstudio hatte, trotz allem hat es lange gedauert, bis sich bei mir eine Routine etablieren konnte und ich habe am Anfang aus Unwissen definitiv einige Fehler gemacht.

Ich bin keinesfalls der Meinung, dass Kraftsport nicht auch ohne ein Fitnessstudio möglich ist. Ich liebe z.B. auch Übungen mit Körpergewicht und Therabändern und habe auch schon ein Sixpack Wasser als Gewicht benutzt. Ich empfinde solche Übungen auch als super effektiv, abgesehen davon, dass man sie immer und überall machen kann! Mit der Zeit wollte ich aber mehr Möglichkeiten haben, die Übungen und Gewichte zu variieren, weshalb ich das Fitnessstudio bevorzuge.

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Ich trage:
Funktionsshirt – Nike
Tights – Nike (sold out), ähnlich hier 
Sneaker – Adidas
Handschuhe – hier

Angefangen hat meine Routine mit einem Ganzkörpertraining, um quasi meinen ganzen Körper zu „aktivieren“, an die Belastung zu gewöhnen (da es vorher keine in der Form gab, haha), gleichmäßig Kraft und Muskeln aufzubauen und körperlich fitter zu werden.

Mittlerweile habe ich meine Sporteinheiten aufgeteilt in Oberkörper- und Unterkörpertraining, wobei ich einen stärkeren Fokus auf den Aufbau von Po- und Oberschenkelmuskulatur lege. In diesen „Splits“ sind Einheiten für den Bauch nicht enthalten, solche extra „Bauch-Sessions“ mache ich je nach Lust und Laune für etwa 5 – 10 Minuten im Anschluss an mein Krafttraining.

Ich gehe mindestens 3-4 Mal in der Woche für ca. 60 – 90 Minuten zum Sport und mache generell kein Cardio Training, da mein Ziel primär ist, Muskeln aufzubauen und dementsprechend an Gewicht zuzulegen; abgesehen davon bin ich, was meine Ausdauer betrifft, zugegebenermaßen nach wie vor eine absolute Niete. 😀
Priorität Nummer 1 ist beim Training aber für mich, dass mir die Übungen Spaß machen, dass ich mich danach komplett ausgelastet (und somit gut) fühle und ich keine Übungen mache, die sich nicht gut anfühlen. Wenn es mir Schmerzen bereitet oder es sich unangenehm anfühlt, streiche ich die Übung komplett.

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OBERKÖRPERTRAINING:

Brust:
Flach- und/oder Schrägbankdrücken, 3 Sätze mit jeweils 10-12 Wdh.

Rücken:
Klimmzüge (ggf. mit Hilfe einer Klimmzugmaschine), 4 Sätze à 5-8 Wdh.
Rudern sitzend am Kabelzug oder an der Maschine, 3 Sätze à 10 Wdh.
Rückenstrecker (Low Back Extensions) sitzend, 3 Sätze à 10 Wdh.

Schultern & Arme:
Seitheben, 3 Sätze à 8-10 Wdh.
Schulterdrücken, 3 Sätze à 8-10 Wdh.
Bizepscurls (Kurzhantel oder Langhantel), 4 Sätze bis zum Muskelversagen
Dips sitzend an der Maschine, 3 Sätze à 10 Wdh.


Mein Oberkörper war von Beginn an definitiv der schwächere Teil meines Körpers und ich kann mich gut daran erinnern, dass ich es gehasst habe, meine Arme zu trainieren. Irgendwann hat man aber auch die ungeliebten Körperpartien gestärkt und dann geht es zumindest schneller aufwärts, aaaaaber das sind heute immer noch meine schwächeren Partien 😀 Am motivierendsten ist es meiner Meinung nach, die Oberarme zu trainieren, da ich persönlich hier am schnellsten Erfolge gesehen habe und auch im Alltag gemerkt habe, dass ich mehr Kraft habe. Mir hat es am meisten geholfen, mich von den Maschinen bzw. geführten Bewegungen abzuwenden und mehr Übungen mit freien Hanteln zu machen oder aber am Kabelturm, weil man unendlich viele Übungen an einer Maschine machen kann und trotzdem mehr Bewegungsfreiheit hat.

UNTERKÖRPERTRAINING:

Beine & Po:

Aufwärmen: 5-10 Minuten auf dem Stairmaster auf hoher Stufe

Beinpresse, 3 Sätze à 8-10 Wdh.
Kreuzheben mit Langhantel, 3 Sätze à 8-10 Wdh.
Hip Thrusts an der Multipresse, 5 Sätze à 10 Wdh.
Pull-Through am Kabelturm, 5 Sätze à 10 Wdh.
Abduktoren, 3 Sätze à 10 Wdh.
Adduktoren, 3 Sätze à 10 Wdh.
Beinstrecker, 3 Sätze à 10 Wdh.
Beinbeuger sitzend, 3 Sätze à 10 Wdh.

Abwärmen: Squats mit Fitnessband oder Wandsitzen

Bauch:
Bauch-Twists an der Maschine, Beinheben & Unterarmstütz


Beine & Po zu trainieren macht mir definitiv am meisten Spaß! Und es powert mich viel mehr aus. Meine Lieblingsübungen (die auch am herausforderndsten sind) sind auf jeden Fall die Beinpresse und Kreuzheben. Die Hip Thrusts sind DIE beste Übung für den Po, wie ich finde, bei der man tatsächlich diese „Mind-Muscle-Connection“ braucht, um Erfolge zu sehen. Hier kommt es extrem auf die Technik an und nicht auf das Gewicht, ich gehe bei dieser Übung nie über 45 kg, um noch schön den Popo zusammenkneifen zu können. 🙂 Bei allen Beinübungen fange ich vorher erst mit ca. 70 % meines Höchstgewichtes an und steigere mich dann, um zu versuchen, starken Muskelkater zu vermeiden…
P.s. Ich mache generell nie Squats mit einer Langhantel auf meinen Schultern, da ich das Gefühl überhaupt nicht mag und es mir Schmerzen im Nacken-/Schulterbereich verursacht.

meine fitness - workout Routine auf marybeniga blog sport: trainingsplan, Kalorien, Übungen, Beispiele, Inspiration, wie viel gewichte, workout outfit

Uuuuuund so sieht meine Fitness Routine momentan aus! Ab und an lasse ich eine Übung weg oder es kommt eine andere dazu, und ich probiere öfters neue Übungen aus, die ich dann mit einbaue. Das hier ist aber zumindest mal das feste Trainingsplan-„Gerüst“, der Rest variiert manchmal  je nachdem, wie meine Tagesform ist. Ich hätte niiiiee gedacht, dass ich einmal sage, dass ich gerne Sport mache, haha!

Dieser Post war jetzt ziemlich Off-Topic aber ich hoffe, er hat euch
gefallen oder ihr konntet irgendetwas davon mitnehmen.
Seid ihr an mehr Fitness Posts interessiert?
Wenn ja, dann lasst es mich gerne wissen und ich bin gespannt auf eure Meinungen,
Ideen und Tipps zu dem Thema 🙂

Habt einen schönen Dienstagabend! ♡

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personal story on marybeniga german blog: my tattoos - inspiration

Heart

Ich muss 19 gewesen sein.
Obwohl dieses Tattoo so winzig ist, hatte ich so viel an der Schablone zu bemängeln, dass man meinen könnte, es hätte mir Spaß gemacht, daran rumzunörgeln. Ich saß in einem Studio, über dessen Wahl ich mir keine Gedanken gemacht hatte, bei einem ziemlich unfreundlichen Tattowierer, und fragte nach jedem Vorzeichnen nochmal: „Könnten Sie das hier vielleicht noch ein bisschen ändern…?“. Ich kam mir selber schon total blöd vor, aber ich war tatsächlich davon ausgegangen, dass so ein kleines, mickriges Herz ja wohl jeder hinbekommen würde, dem war aber nicht so. Jeder hätte aus 1 km Entfernung erkannt, dass der Tattoowierer sichtlich genervt war von mir und gleichzeitig gelangweilt von meiner Tattoo Idee. Schon während des Vorzeichnens war ich aufgrund seiner Unfreundlichkeit schon so entmutigt, dass meine Lust auf das Stechen verschwindend gering wurde. Das war der Grund, warum ich das Studio nicht mehr betreten und mir in Zukunft bessere Tattoowierer suchen wollte.
Das Herz an sich ist relativ ungleichmäßig gestochen, die eine Seite ist dicker als die andere und generell ist die Linie lange nicht so fein, wie ich sie mir gewünscht hatte, aber es stört mich nicht. Es sieht mehr nach handgezeichnet aus, was okay ist. Ich wollte das Herz an die rechte Hand, weil das meine Schreibhand und stärkere Seite ist und ich mir dachte, so habe ich es noch öfter im Blick. Es soll mich immer daran erinnern, dass Liebe das Schönste und Wichtigste ist, dass Liebe allgegenwärtig ist und dass ich Liebe sowohl empfangen als auch geben kann und will. Vielleicht kitschig, aber ganz simpel.

Create

Am Tag meines Termins stand ich völlig überrascht vor dem Studio – es war geschlossen. Bei zweitem Hinsehen habe ich den Zettel mit schmieriger Handschrift an der Tür entdeckt: „Hallo Marilyn, hab dir SMS geschickt weiss net ob du hast die gekriegt. Kanns du morgen anrufen wegen neue Termin?“. Obwohl ich hätte verärgert sein können, dass ich mich umsonst auf den Weg gemacht habe, fand ich den Zettel so lustig, dass er meinen Tattoowierer für mich nur noch sympathischer gemacht hat. Bei meinem zweiten und finalen Termin, zu dem mich einer meiner Freunde, den ich in meiner Studienzeit in Münster kennengelernt habe, begleitet hat, hat es sich nochmals bestätigt: Ich mochte meinen Tattoowierer sehr. Obwohl er extrem viel geraucht hat und zittrige Hände hatte, wenn er keine Zigarette in der Hand hielt, was ich zuerst äußerst fragwürdig fand, hat er mir die feinsten Linien in die Haut gestochen, während er mir in gebrochenem Deutsch aus seiner Jugend in Polen erzählt hat und wie sehr ihn damals schon künstlerische Menschen beeindruckt haben. Dabei habe ich den Ordner angeschaut, der offen auf dem Tisch neben uns lag, mit unglaublich guten Skizzen von ihm von Dämonen, Toten und Monstern. „Ich liebe es, Monster zu zeichnen“, hat er gesagt und gelacht. Die meiste Zeit hat aber das Vorzeichnen in Anspruch genommen: über 1 Stunde für ein kurzes Wort. „Es muss perfekt werden“, hat er gesagt und mich nach jeder klitzekleinen Änderung nochmal mit einem prüfenden Blick angeschaut. Selbst nachdem ich nichts mehr zu bemängeln hatte, sollte ich noch einmal 15 Minuten Bedenkzeit haben. Das Stechen war relativ schmerzarm und ich liebe es, dass das Tattoo jetzt meinen linken Arm verziert. Ich habe mir „create“ ausgesucht, weil es ein Wort ist, das mich ausmacht. Ich sehe Kreativität überall und Künstler sind für mich die Menschen, die unsere Welt noch schöner machen. Ich habe es immer geliebt, kreativ zu sein, selbst wenn ich es nicht sein sollte und das Tattoo soll unterstreichen, was ich liebe; soll mir helfen, in Zeiten wie jetzt, in denen Kreativität in meinem Beruf nicht gewünscht ist, daran zu denken und zu glauben, dass sie hoffentlich irgendwann wieder einen Platz in meinem Alltag einnehmen wird.

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Birds

Mein allererstes Tattoo. Ich wurde 18 und hatte genaue Pläne, da ich immer wusste: sobald ich 18 bin, lasse ich mir endlich ein Tattoo stechen. 3 Monate später erschien ich zu meinem Termin, legte mich auf die Liege in dem kleinen, kargen Raum beim Tattoowierer und konnte es nicht fassen, dass es endlich so weit war.
Damals sah ich noch hinter Tattoos, die nur „zur Verzierung“ dienen sollen, keinen Sinn. So etwas wollte ich nicht haben – meins sollte eine tiefe Bedeutung haben. In diesem Fall verkörpert das Tattoo einen Großteil meiner Jugend, genauer gesagt, genau den Teil meiner Jugend, der mich geistig wahrscheinlich am meisten verändert hat, der mich schlagartig älter gemacht hat, an dem ich am meisten gewachsen bin und der für mich die schwierigste Phase in meinem bisherigen Leben darstellt. Es ist ein Familientattoo – 3 Vögel, das sind Mama, Stiefpapa und ich. Ich habe Vögel, die in Bewegung sind, gewählt, weil sie frei sind. An nichts und niemanden gebunden, völlig frei in ihrem Willen und ihren Zielen, denn das war mir besonders wichtig. Wenn ich sie anschaue, sehe ich sie manchmal nicht nur fliegen, sondern flüchten. Es ist ein Tattoo, das mich wachrüttelt.
Wenn ich zurückblicke, habe ich mich genauso verhalten, wie man es sich bei seinem ersten Tattoo vorstellt – ich hatte keine Ahnung. Keine Ahnung von der Praxis des Tattoowierens an sich, keine Ahnung, worauf ich bei der Studiowahl achten sollte, ich wusste nicht mal, anhand welchen Kriterien ich das Studio oder den Künstler aussuchen sollte, da es mir mehr oder weniger egal war. Mein damaliger Freund begleitete mich in das Studio zu der Tattowiererin, die mir seine Eltern empfohlen hatten. Mit ihrer Schablone war ich schnell einverstanden, obwohl ich es mir eigentlich viel kleiner vorgestellt hatte. Ob ich das heute bereue, damals nicht den Mumm gehabt zu haben, den Mund aufzumachen? Vielleicht. 1,5 Stunden lang habe ich die Hände meines damaligen Freundes zerquetscht, um die Schmerzen aushalten zu können, denn es hat mir höllisch wehgetan. Ich erinnere mich an die Schmerzen auf den Schulterblättern, die sich angefühlt haben, als würde jemand mit einem Messer in meine Knochen Muster einritzen. Die Tattoowiererin war die ganze Zeit über still und hat kaum gesprochen. Ich frage mich heute, ob sie selbst schüchtern war oder von Natur aus einfach ein ruhiger Mensch? Auf dem Nachhauseweg hatte ich ein weißes, großes Männershirt drübergezogen, das am Rücken komplett vollgeblutet war, als wir zu Hause ankamen. Vielleicht könnte ich das Tattoo als klitzekleine „Jugendsünde“ bezeichnen, denn obwohl ich an der Bedeutung des Tattoos festhalten möchte und mir das Sinnbild dafür an sich gefällt, finde ich es heute lustigerweise nicht besonders gut gestochen und bin der Meinung, dass es vom Stil her nicht zu mir und meinen restlichen Tattoos passt. Darum ist es nun auch das einzige Tattoo, bei dem ich über ein Cover Up nachdenke.

personal story on marybeniga german blog: my tattoos - inspiration

Mandala

Ich weiß nicht, ob man so was wie ein „Lieblings“ Tattoo haben darf, falls ja, dann ist das definitiv meines. Und ich war wahnsinnig dankbar, dass eine meiner besten Freundinnen mich 2 Stunden zum Studio gefahren und mit mir dort den ganzen Tag verbracht hat, denn ich glaube, große Tattoos alleine stechen zu lassen ist nicht meine Stärke. Es war ein Montag, ich hätte eigentlich in der FH sitzen müssen, aber es war der einzige Termin, den ich ergattern konnte, also sind wir morgens mit Snacks im Auto losgefahren, während ich versucht habe, während der Fahrt zu telefonieren und mich am Hörer möglichst gut erkältet anzuhören, um mich von meiner Anwesenheitspflicht rauszureden. Das Studio gleicht von außen eher einem Bunker, trotz allem arbeitet dort die Tattoowiererin, deren Talent ich wirklich bestaune. Die Umsetzung meiner Idee – perfekt. Die Vorlage – perfekt. Die feinsten Linien, das detailreichste Dot Work, ich bin wie am ersten Tag Hals über Kopf verliebt in das Motiv, das noch schöner geworden ist, als ich es mir vorgestellt hatte. Die Tattoowiererin ist nur wenig älter als ich, das Studio hing voll mit wunderschönen Entwürfen von ihr, in denen sie Symmetrie und Geometrie perfekt zu Papier gebracht hat, und mittlerweile ist es so gut wie unmöglich, bei ihr einen Termin zu bekommen – und wenn, dann nur mit langer Wartezeit, weshalb ich umso glücklicher bin, bei ihr Kundin gewesen zu sein. 4 Stunden hat sie gestochen und wir haben ununterbrochen getratscht, bis mir am Ende leider doch schleichend meine Kräfte entweichen wollten und es sich angefühlt hat, als könnte ich keine Minute länger mehr durchhalten. „Halte durch, wir sind gleeeeich fertig!“ – denn zum Schluss kam der Feinschliff, das Hervorheben einzelner Linien mit weißer Farbe. Warum ich dieses Motiv gewählt habe, kann ich dieses Mal gar nicht genau sagen, ich weiß nur, dass Dot Work für mich der schönste Stil ist, verbunden mit symmetrischen Bildern und einem runden Bild, das für Vollkommenheit steht. Es wird definitiv nicht mein letztes Dot Work sein.